Seit Herr der Ringe wieder Kult
Da Tolkien selbst Pfeifenraucher war, verlieh er auch den Protagonisten in seiner "Herr der Ringe"-Trilogie eine Leidenschaft für das Tabakkraut.
Das Pfeifenkraut haben die Hobbits schon früh für sich entdeckt und so wird es denn auch im Auenland und in Bree, der Heimat der Hobbits, angebaut und die Herkunft des Tabaks dem Territorium der Hobbits zugeschrieben. Nicht selten trifft man sich im Auenland abends nicht nur auf einen Krug Bier, sondern auch auf ein gutes Blatt Pfeife im Gasthaus und findet dabei Gelegenheit zur Entspannung und einem angenehmen Plausch.
Auch das Volk der Menschen, Zwerge und Zauberer sind dem Kraut verfallen.
So wird der gemeinsame Genuss einer Pfeife im Film immer wieder hervorgehoben, z.B. als Gandalf und Bilbo am Vorabend seines Geburtstages zusammen auf einem Hügel des Auenlandes sitzen und sich eine Pfeife teilen, in der ersten Szene Aragorns, damals noch dem vermeintlichen Waldläufer, der als eine unheimliche Gestalt getarnt die Halblinge beobachtend in einer dunklen Ecke des Gasthauses sitzt und sein Gesicht für einen Moment bedrohlich aufflammen lässt, als er an seiner Pfeife zieht oder auch nach der Zerstörung Isengarts durch die Ents, als Merry und Pippin die geheimen Vorratskammern von Saruman entdecken, in denen er unzählige Fässer mit Langgrundblatt gelagert hat. Zahlreiche weitere Szenen wären hier anzuschließen.
In Anlehnung an den Kultfilm hat die Industrie den Absatzmarkt der Pfeifen wieder angekurbelt und viele "Herr der Ringe"-Pfeifen detailgetreu nachgebildet. So kann der Tabakkonsument heute beispielsweise mit einer perfekten Imitation einer Pfeife von Aragorn, Gandalf oder Bilbo seinen Pfeifentabak genießen und seinem Hobby frönen.